Einleitung
In diesem Leitfaden erfährst du, wie du interne Anwendungen und Datenquellen (zum Beispiel Exchange, Verzeichnisse, CRM/ERP, Datenbanken oder TK-Anlagen) hinter deiner Firewall mit sync.blue® verbindest. Ziel ist es, Kontakte sicher, automatisiert und ohne manuelle Schritte der Nutzer in beliebige Zielsysteme zu synchronisieren – etwa auf Mobilgeräte, Telefonanlagen, CRM/ERP oder Cloud-Apps. Du bekommst einen Überblick über die gängigsten Methoden, ihre Vor- und Nachteile sowie Tipps für den sicheren und stabilen Betrieb.
Option A: sync.blue® ADRESSBUCH (empfohlen)
Was ist das sync.blue® ADRESSBUCH?
Das sync.blue® ADRESSBUCH ist eine zentrale Kontaktquelle und ein flexibles Synchronisationsziel, das von sync.blue® bereitgestellt wird. Du kannst Kontakte aus beliebigen Quellen zusammenführen, sie im Browser im Team pflegen (auch ohne Adminrechte) und anschließend in jedes unterstützte Ziel verteilen.
- CSV-Import und -Export: Automatisiert (z. B. per Skript/curl) oder manuell per Upload.
- Team-Bearbeitung: Berechtigte Kolleg:innen pflegen Kontakte direkt im Web.
- Keine eingehenden Internet-Verbindungen ins interne Netz nötig; Daten werden gezielt übertragen.
Weiterführende Hilfeartikel
- Wie funktioniert das sync.blue® ADRESSBUCH?
- Wie funktioniert der CSV-Import des sync.blue® Adressbuches?
Wann ist das sinnvoll?
- Wenn du schnell starten willst, ohne Infrastruktur zu exponieren.
- Wenn du zentrale Pflege und einfache Verteilung in viele Ziele brauchst.
Option B: Vorab-Sync in eine zentrale Plattform (z. B. Exchange/Microsoft 365) und dann mit sync.blue® weiterverteilen
Viele interne Systeme (wie Active Directory, Verzeichnisse, CRM/ERP, Groupware, Datenbanken) bieten Bordmittel oder Integrationen, um Kontakte zunächst mit einer zentralen Plattform (oft Exchange/Microsoft 365) abzugleichen. Sobald die Kontakte dort liegen, übernimmt sync.blue® die Weiterverteilung in alle gewünschten Zielsysteme.
Beispiele
- Interne Quellen → Exchange/M365 (per Bordmitteln/Middleware) → sync.blue® → Ziele (Mobilgeräte, TK-Anlagen, CRM, Cloud-Apps)
- AD-Hybrid: On-Prem AD → Entra ID (Cloud) → sync.blue® verteilt an weitere Systeme
Wann ist das sinnvoll?
- Wenn du bereits eine zentrale Plattform im Einsatz hast und diese als Hub nutzen möchtest.
- Wenn du hohe Flexibilität für viele Ziele und bestehende Integrationen brauchst.
Option C: Portweiterleitung
Du kannst eine interne Anwendung (z. B. Exchange, SQL-DB, TK-Anlage) über Portweiterleitung für sync.blue® erreichbar machen.
- Die Einrichtung erfolgt in Router oder Firewall; in sync.blue® trägst du öffentliche IP und Port als Server ein.
- Als Security-Best-Practice solltest du nur die offiziellen sync.blue®-IPs erlauben: Welche sync.blue-IPs kann ich in meiner Firewall freischalten?
Wann ist das sinnvoll?
- Wenn du ohne Umwege direkt auf eine interne Anwendung zugreifen willst.
- Wenn du die Exponierung mit Firewall-Regeln sauber einschränken kannst.
Sicherheits- und Betriebs-Checkliste
- Zugriff und Rollen möglichst minimal halten, Service-Accounts statt Vollzugriff nutzen.
- Eingehende Verbindungen möglichst vermeiden (Option A/B); bei Option C nur sync.blue®-IPs erlauben.
- Dubletten vermeiden, Pflichtfelder (Name, Firma, Telefon, E-Mail) vereinheitlichen.
- Logs und Alerts für fehlgeschlagene Läufe einrichten, regelmäßig Stichproben machen.
Fazit
Für die meisten Szenarien ist das sync.blue® Adressbuch (Option A) der schnellste und sicherste Weg, interne Quellen anzubinden und Kontakte in viele Ziele zu verteilen, ohne dein Netz zu exponieren. Option B eignet sich, wenn du ohnehin eine zentrale Plattform nutzt. Portweiterleitung (C) ist pragmatisch, wenn du mit klaren Firewall-Regeln arbeitest.
Fragen oder besondere Anforderungen?
Das sync.blue® Team unterstützt dich gerne bei Architektur, Sicherheit und Betrieb – von der internen Quelle bis zum Zielsystem. Sprich' uns hier gerne an.
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